Pausen richtig abziehen: Dauer und Vergütungsregeln trennen
Der Arbeitszeitrechner subtrahiert. Er entscheidet nicht, welche Pausen gesetzlich oder vertraglich unbezahlt sind.
Arbeitszeit →Prüfen, ob die Zeitangaben möglich sind
08:30 bis 12:30 dauert vier Stunden. Nach 15 Minuten Pause bleiben mathematisch 3,75 Stunden. 300 Pausenminuten überschreiten dagegen das gesamte Intervall von 240 Minuten und sollten abgewiesen werden, statt negative Arbeitszeit zu liefern. Unmögliche Pausensummen weisen oft auf falsche Einheiten oder Übertragungsfehler hin.
Getrennte abziehbare Intervalle sorgfältig addieren
Pausen von zehn und zwanzig Minuten ergeben zusammen dreißig Minuten. Ob sie tatsächlich abgezogen werden dürfen, ergibt sich aus den Vergütungsregeln und nicht daraus, dass ein Pausenfeld existiert. Eine halbe Stunde sind außerdem dreißig Minuten, nicht 0,5 Minuten. Der Zeitumrechner prüft diesen Zusammenhang vor der Eingabe.
Den Zeitplan aus geprüften Schichten aufbauen
Berechnen Sie zunächst jede Schicht und addieren Sie dann die Dauer tatsächlich gearbeiteter Tage. Der Arbeitstagerechner zählt geplante Daten, kennt aber weder Schichtlänge noch Überstundenregeln. Bewahren Sie Pausenbelege und Abzugsregel mit den Summen auf. So lassen sich Abweichungen untersuchen, ohne aus einer einzigen gerundeten Stundenzahl alles rekonstruieren zu müssen.
Mit den Rechnern ausprobieren
- Arbeitszeit
Berechnen Sie die Dauer einer Schicht, auch über Mitternacht.
- Zeitumrechnung
Rechnen Sie Stunden, Minuten und Sekunden um.
- Arbeitstagerechner
Zählen Sie Arbeitstage oder ermitteln Sie ein Zieldatum mit Feiertagen und zusätzlichen Arbeitstagen.