Wie viele Adressen enthalten /24 und /26? Die verbleibenden Bits entscheiden
Eine IPv4-Adresse besteht aus 32 Bits. Das Präfix kennzeichnet den Netzanteil; die übrigen Bits bestimmen die Größe des Adressblocks.
IPv4-Subnetzrechner →Aus Bits die Adressanzahl berechnen
Bei /24 bleiben acht Bits übrig: 2 hoch 8 ergibt 256 Adressen insgesamt. Bei /26 bleiben sechs Bits und damit 64 Adressen. Ein längeres Präfix beschreibt also einen kleineren Block. Bei passender Ausrichtung lässt sich ein /24 in vier /26-Blöcke aufteilen. Das Präfix selbst ist keine Adressanzahl.
Eine konkrete Blockgrenze prüfen
192.168.1.130 mit dem Präfix /26 gehört zum Block von 192.168.1.128 bis 192.168.1.191. Die Maske lautet 255.255.255.192. Der Rechner zeigt Netzadresse, letzte Blockadresse unter der herkömmlichen Broadcast-Bezeichnung, Maske und Gesamtzahl an. Damit lassen sich die mathematischen Grenzen prüfen.
Gesamtzahl bedeutet nicht frei zuweisbare Hosts
Bei gewöhnlichen Subnetzen werden häufig Netz- und Broadcast-Adresse abgezogen. /31-Punkt-zu-Punkt-Verbindungen und /32-Routen erfordern jedoch eine andere Auslegung. Cloud-Plattformen können weitere Adressen reservieren. Das Werkzeug bestätigt nicht, wie viele Adressen eine konkrete Plattform zuweisen lässt. Prüfen Sie vor der Einrichtung Netzdesign und Dienstregeln. Adressgröße und Bandbreite beantworten unterschiedliche Fragen: Ein größerer Block macht die Verbindung nicht automatisch schneller.
Mit den Rechnern ausprobieren
- IPv4-Subnetzrechner
Ermitteln Sie Netzwerkadresse, Broadcast-Adresse und Subnetzmaske.
- Permutations- und Kombinationsrechner
Geordnete und ungeordnete Auswahlen von r aus n verschiedenen Objekten zählen.
- Downloadzeit-Rechner
Downloadzeit aus Dateigröße, Verbindungsrate und nutzbarer Bandbreite schätzen.